Homer
Länge 3 Höhe 2 | Allradantrieb | Baujahr 2025
Eine Reise, die zweimal begann
HOMER ist ein besonderes Projekt. Nicht nur wegen des Fahrzeugs, sondern vor allem wegen der Geschichte dahinter.
Die Basis bildet ein Mercedes-Benz Sprinter L3H2 mit Allradantrieb – geschaffen für lange Reisen, viel Raum zum Leben und Wege, die nicht immer auf befestigten Straßen enden.
Unsere gemeinsame Geschichte mit HOMER begann allerdings lange bevor das Fahrzeug sein heutiges Gesicht bekam. Damals kam der Sprinter für den Einbau eines Aufstelldachs zu uns. Den Ausbau darunter realisierten seine Besitzer selbst.
Mit viel Zeit, handwerklichem Einsatz und einer sehr klaren Vorstellung davon, wie sie reisen und in ihrem Fahrzeug leben wollten. Sie entwickelten ihren eigenen Grundriss, wählten Materialien und bauten sich einen Camper, der genau zu ihnen passte.
Dann veränderte ein technischer Defekt alles. Teile des Fahrzeugs und des mit vielen Stunden Arbeit entstandenen Ausbaus wurden durch einen Brand zerstört.
Als die beiden anschließend wieder auf uns zukamen, war ihre Vorstellung trotzdem klar: Der Grundriss hatte sich bewährt. Sie wollten ihn wiederhaben.
Dieses Mal sollten wir ihn bauen.
Für uns bedeutete das nicht, etwas völlig Neues zu erfinden. Es bedeutete, eine gute Idee zu verstehen, ihre Qualitäten zu bewahren und sie mit unserer Erfahrung, unserem Handwerk und unseren technischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln.
Eine gute Idee, neu interpretiert.
Die Grundlage für HOMER war ungewöhnlich konkret. Unsere Kunden kannten ihr Fahrzeug bereits bis ins Detail. Sie wussten, welche Abläufe für sie funktionieren, wo sie Raum benötigen und welche Lösungen sich auf ihren Reisen bewährt hatten.
Und sie hatten ein ausgeprägtes Gespür für Gestaltung.
Naturholz, gedeckte Grüntöne, dunkle Flächen und cognacfarbenes Leder bilden heute eine Materialwelt, die warm und charakterstark zugleich wirkt. Die dunkle Lamellendecke gibt dem Innenraum eine klare architektonische Linie. Integrierte Spots und indirekte Beleuchtung folgen dem Möbelbau und setzen gezielt einzelne Bereiche in Szene.
Weiche Radien treffen auf präzise Linien. Sichtbare Holzmaserungen auf technisch anmutende Oberflächen. Die grünen Möbelfronten bilden einen ruhigen Kontrast zum Holz, während cognacfarbene Details die Verbindung zu den individuell bezogenen Sitzen herstellen.
Diese Gestaltung endet nicht am Wohnraum. Auch das Cockpit wurde in das Gesamtkonzept einbezogen. Material, Farbe und die markante Steppung der Sitze führen die Designsprache bis nach vorn fort.
So entsteht kein Interieur, das einfach aus schönen Materialien zusammengesetzt wurde. Es ist das Ergebnis einer sehr persönlichen Vorstellung davon, wie sich Reisen anfühlen soll.
Gebaut – mit gegenseitigem Verständnis.
Wer selbst einmal ein Fahrzeug ausgebaut hat, betrachtet Handwerk anders.
Man kennt die Stunden, die in einem Detail verschwinden können. Man weiß, wie viele Entscheidungen hinter einer scheinbar einfachen Lösung stehen. Und man versteht, warum am Ende manchmal wenige Millimeter den Unterschied machen.
Genau das machte die Zusammenarbeit bei HOMER besonders.
Unsere Kunden brachten nicht nur die Erfahrungen aus ihrem ersten Ausbau mit. Sie wussten aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, aus einer Idee ein funktionierendes Fahrzeug entstehen zu lassen. Dadurch entstand von Beginn an ein besonderes Verständnis für unsere Arbeit.
Ideen konnten auf Augenhöhe diskutiert, Lösungen gemeinsam entwickelt und Details immer weiter verfeinert werden.
Wir brachten unsere Erfahrung aus Fahrzeugbau, Möbelbau, Technik und Gestaltung ein. Unsere Kunden ihre Erfahrungen, ihren guten Geschmack und eine sehr genaue Vorstellung davon, wie ihr Fahrzeug funktionieren und sich anfühlen sollte.
Aus dieser Zusammenarbeit entstand nicht nur ein außergewöhnlicher Campervan. Über die gemeinsame Zeit entwickelte sich auch ein Verhältnis, das dieses Projekt für uns persönlich besonders macht.
Und vielleicht passt gerade deshalb sein Name so gut.
Homer steht mit der Odyssee seit Jahrtausenden für eine der großen Geschichten des Unterwegsseins. Für eine Reise, die nicht geradlinig verläuft. Für unerwartete Wendungen, neue Wege – und für die Bedeutung eines Ortes, an dem man sich zu Hause fühlt.
Auch die Geschichte dieses Mercedes-Benz Sprinter L3H2 mit Allradantrieb verlief anders als geplant.
Aber sie ging weiter.
HOMER hat seine eigene Odyssee erlebt.
Jetzt beginnt das nächste Kapitel.
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